1.000 Meter Hecken für Diemarden

Nicht nur die Insekten sterben, auch unzählige andere Arten aus dem Reich der Tier- und Pflanzenwelt sind akut gefährdet.
Viele Menschen fühlen sich hilflos und geben der Politik die Schuld. "Ich kann daran ja auch nichts ändern " ist eine häufige Aussage. Keiner von uns kann die Welt retten, das ist wahr. Aber wir leben nicht irgendwo auf der Welt, sondern hier im Landkreis Göttingen. Und genau hier haben wir sehr wohl die Möglichkeit unsere geliebte Heimat zu erhalten. Unsere Milchkunden tun das ganz konkret durch den Kauf unserer Bioprodukte.

Dafür möchten wir uns mit der Pflanzung von über 1.000 m Hecken auf unseren Äckern bedanken. Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass es noch nicht zu spät ist etwas gegen das Artensterben zu tun.

Am 30. November 2019 haben wir zusammen mit etwa 70 freiwilligen Helfern auf 5 unserer Ackerflächen, rings um Diemarden, 6 m breite Hecken aus heimischen Gehölzen gepflanzt. Das Pflanzgut wurde uns freundlicherweise vom "Rebhuhnprojekt" der Uni Göttingen, sowie der Stiftung "Kulturland-Pflege" zur Verfügung gestellt. Die Hecken werden durch 7 Hektar Blühflächen  ( ca. 15 Fußballfelder ) ergänzt.

Diese Oasen für viele heimische Tier-und Pflanzenarten haben wir so angelegt, dass sie vorhandene Biotope miteinander vernetzen, und eine Flurbereinigung durch Ausräumung der Ackerlandschaft dort nicht mehr möglich ist. Auch unsere konventionell wirtschaftenden Kollegen beteiligen sich an mehreren Extensivierungmaßnahmen wie z.B. Rotmilan-, Rebhuhn, Hamster- und Insektenschutz. So versuchen wir gemeinsam die Artenvielfalt in unserer Diemardener Feldflur zu erhalten, und sogar zurückzuholen.

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